Das Mondjahr 2020

Jedes Jahr steht unter dem Einfluss eines anderen Himmelskörpers. Alle 7 Jahre wiederholt
sich die Reihenfolge der einflussnehmenden Himmelskörper.

Das letzte Mondjahr war 2013. Im März 2020 beginnt das jetzige Mondjahr. Bis dahin lässt
der Einfluss von Merkur, dem Herrscher des Jahres 2019, langsam nach und wirkt sich der
Einfluss des Mondes vermehrt aus.

Der Mond beeinflusst das Weibliche/Mütterliche in uns, unser/e Heimat/Zuhause, wo und bei
wem wir uns geborgen und zuhause fühlen, unsere Familie, unseren engsten Freundeskreis,
unsere Gefühlswelt. Mit anderen Worten richtet sich unsere Aufmerksamkeit in einem
Mondjahr, durch die Einwirkung unseres Erdtrabanten, in diesem Jahr vermehrt auf das
Weiblich Mütterliche und anderen, zuvor genannten Bereiche.

Eine gute Zeit also, uns unseren Gefühlen ganz bewusst zuzuwenden. Sich z. B. nachspürend
folgende Fragen zu stellen:

Wo und wie fühle ich mich geborgen? Von wem oder was fühle ich mich getragen/gehalten?
Was erfüllt mich eigentlich innerlich so richtig voll und ganz? Suche ich mitunter das Gefühl,
das mir mein altes Zuhause gab, das mir aber evtl. nicht mehr gut tut? Brauche ich evtl.
etwas ganz anderes, um mich wohl und geborgen zu fühlen? Möchte ich in diesen Bereichen
etwas[ ändern? Fehlt mir etwas? Begünstigt durch den Einfluss des Mondes, fällt das in diesem
Jahr leichter.

Wie in jedem Planeten-Jahr, wirken sich zusätzlich auch Kräfte weiterer Himmelskörper aus.
In diesem Mondjahr "tanzen" z. B. Pluto und Saturn im Sternzeichen Steinbock längere Zeit
umeinander herum und beeinflussen hierdurch einander und auch uns und unsere
entsprechenden inneren Anteile. Im Sternzeichen Steinbock, dem Gipfelstürmer laufen die
Kräfte dieser beiden Planeten wahrscheinlich zu Höchstform auf.

Pluto bündelt starke Energien und beeinflusst uns damit dementsprechend stark. Das kann
unsere Überzeugungen, Erwartungen, Befürchtungen, Vorstellungen und persönlichen
Glaubenssätze ziemlich durcheinanderwirbeln, uns mächtig und evtl. auch gleich wieder
ohnmächtig fühlen lassen, uns gefühlsmäßig somit ziemlich durchrütteln.

Saturn beeinflusst das, was echt und wesentlich ist, z. B. unser innerer Kern/unsere innerste
ureigene Wahrheit von der wir oft nicht einmal wissen, wer oder was das ist. Dabei ist Saturn
meist von einer gewissen Strenge, die aber letztendlich reinigend wirkt.

So manches Mal lässt Saturn uns immer wieder vor die gleiche Wand laufen. Solange, bis wir
endlich innehalten. Meist sind wir dann ziemlich verzweifelt, weil wir es wieder und wieder
nicht geschafft haben durchzukommen. Aber wenn die Verzweiflung nachlässt, blicken wir
irgendwann auf und finden uns auf dem Boden der Tatsachen wieder, befinden uns nicht mehr
in unseren Vorstellungen. Angekommen an der endlos wirkenden, unüberwindlichen Wand.
Erst jetzt können wir realisieren, dass wir andere Wege gehen oder andere Möglichkeiten zur
Überwindung dieser Mauer in Betracht ziehen sollten, lassen den Blick schweifen, ...

Ende 2020 findet dann u.a. noch eine Konjunktion von Jupiter und Saturn im Sternzeichen
Wassermann statt. Jupiter, der Glücksplanet und Philosoph, der uns anregt über unseren
Tellerand zu schauen, Abenteuer zu wagen, trifft in den ersten Graden des Sternzeichens
Wassermann (dem Rebell und Streiter für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit), mit Saturn,
dem gerechten und klarsehenden Hüter der Schwelle zusammen.

Ein weiteres spannendes Jahr, in dem wir sehr wahrscheinlich lernen, uns weiterer Gefühle
unserer großen Gefühlspalette bewusst zu werden, auch dessen, was uns wirklich trägt und
uns Geborgenheit gibt und wahrscheinlich auch, uns für uns und unsere uns wichtigen inneren
Bedürfnisse einzusetzen.

Was und wer bedeutet uns/unserem Herzen wirklich etwas? Achten und ehren wir alle unsere
inneren Anteile und geben ihnen (und damit uns) das, was sie/wir brauchen? Achten und ehren
wir auch im Außen alle/s, die/was uns emotional trägt? Auch die Menschen, die wie
selbstverständlich, im Hintergrund immer für uns da sind? Auch unsere Erde, die uns, wie
selbstverständlich trägt und nährt?

Und wie steht es mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Fühlen wir mit uns selbst, genauso
wie wir mit anderen mitfühlen? Nehmen wir uns genauso wichtig, wie wir die anderen nehmen?
Oder auch umgekehrt: Vielleicht fühlen wir uns frei, betrachten aber "unsere" Lieben nicht als frei und
gleich?